Kurzfilmdonnerstag: Unterwegs und zu Hause in Italien
Termine:
Do 6.3.2008 > 21:00, Do 13.3.2008 > 19:00, Do 20.3.2008 > 19:00, Do 27.3.2008 > 21:00
Ort: Schikaneder Kino, Margaretenstraße 24, 1040 Wien
Eintritt: 6 Euro
Jeden Donnerstag gibt es die Gelegenheit im Wiener Schikaneder Kino Kurzfilme von VIS zu sehen. Schwerpunkt ist jedes Monat ein anderes Land mit all seinen Fassetten – diesmal fünf feine Arbeiten aus Italien.
FILMPROGRAMM
Gesamtlänge: 76 min - ital. OmeU
C’ERA UNA VOLTA UN RE
REGIE: Massimiliano Mauceri | I 2004, 11 min
„Es war einmal ein König, der saß auf seiner Couch und bat seinen Diener ihm eine Geschichte zu erzählen. Und der Diener begann: Es war einmal ein König, der saß auf seiner Couch und bat seinen Diener ihm eine Geschichte zu erzählen. Und der Diener begann…“
SUSHI
REGIE: Diego Marcon | I 2006, 22 min
Ein Film, wie von den „Jaws“ des weißen Hais zerstückelt: Besessenheit von einem Film, übertragen auf eine Beziehung, in sexueller Gewalt mündend. Worte fungieren dabei sowohl als Unterdrückungs- als auch als Befreiungsmechanismus: „Ich bring dir die schönsten Worte bei…“
ONE OF THESE DAYS I’M GOING TO DRESS
REGIE: Antonia Zucconi & Micol Bolzonella | I 2006, 5 min
Einsamkeit ist, wenn du dich sogar von deinem eigenen Kühlschrank ausgeschlossen fühlst.
L'ARMADIO
REGIE: Danielle Falleri & Werther Germondari | I 1996, 11 min
Ein Tag würde wie der andere vergehen, wenn da nicht der Bauch wäre, der beständig wächst. Stimmungsvoll gefilmte Tagesabläufe, die den Blick auf die kleinen Unterschiede freigeben, die es von einen Tag auf den anderen gibt. Poetisch inszenierte Divergenz, aber auch spürbare Beklemmung. Beklemmung, wie in einem Schrank, dessen Tür geschlossen wird, aber sich sogleich wieder langsam und knarrend öffnet.
DAMMI IL LA
REGIE: Matteo Servente | I 2005, 22 min
„Man hat dahinten im Vergangenen leuchtende und kaum berührte Örter, Altärchen einer sozusagen privaten Religion, kleine Haken im Herzen mit weit zurückreichenden Fäden daran, so dass irgendeine Vorstellungs-Verbindung oder etwas, was man gerade sieht, empfindlichen Zug ausüben kann.“ (Heimito von Doderer)
PRIMA CHE ARRIVI IL BUIO
REGIE: Maicol Casale | I 2005, 6 min
Der Himmel, ein Silverscreen. Davor die Choreographie eines Vogelschwarms, tanzende Punkte, die aus der Nähe betrachtet zum hektischen Flügelschlag, aus der Ferne aber zu harmonisch gleitenden Formen werden.
