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VIS Vienna Independent Shorts

das 5. internationale Kurzfilmfestival in Wien
16.-23. Mai

Körperkontakt

Termin: 25.5.2006, 22:30
Ort: Top Kino

 

Filmstill: PornoRomantik

Wenn die Haut prickelt und der Kopf aussetzt... Ein Kurzfilmprogramm zum Thema Sex – Es knistert offensichtlich und verletzt im Verborgenen, es wird heiß begehrt und bleibt selten unkompliziert. Sechs Filme aus Deutschland, Österreich, Italien, den Niederlanden und der Slowakei, die mit dem Feuer spielen. (88 min)

BESUCHERIN

Deutschland 2003, 7 min, R: Ariane Kessissoglou, D: Heike Melba Fendel, Roland Schäfer, K: Oliver Soravia
„Die kühl-quecksilberflink fließende Robot-Erotik eines banalen Nachmittags“ (Olaf Möller): Eine klassische Mittelstandswohnung, eine Frau, die sich nimmt, was sie braucht, und ein Mann, der mehr will als ihren Körper. Eine Momentaufnahme, die Bände spricht.

DAS VERHANGENE BILD

Österreich 2005, 6 min, R: Henri Steinmetz, D: Richy Müller, Kathrin Resetarits, Marvin Fillip, K: Robert Oberrainer, Tillman Büttner
Ein Kind wird von seinen Schulkameraden verprügelt und ertappt auf der Schultoilette seinen Vater beim Sex mit der Lehrerin (Kathrin Resetarits). Sex als Verrat. Und als akustisches Phänomen. Der von einer Schiller-Ballade inspirierte Film von Henri Steinmetz entstand 2005 an der Filmakademie Wien.

CARESS
Niederlande 2005, 7 min, R,D,K: Mendel Hardeman
Großaufnahmen von menschlicher Haut. Darauf Kriech- und Krabbelgetier. Ein Film, der die eigene Umhäutung spürbar macht. Die Videoarbeit von Mendel Hardeman garantiert Gänsehaut.

PORNOROMANTIK

Slowakei 2005, 23 min, R: Peter Begányi, K: Mário Ondris
Doku über einen Informatikstudenten, der davon träumt, Pornodarsteller zu werden. Die Kamera begleitet ihn zu den Castings und dokumentiert sein Scheitern als die vergebliche Suche nach menschlicher Nähe und „erfolgreicher“ Sexualität. Eine beklemmende Ausweitung der Kampfzone. „Award for Best Slovak Film 2005” des slowakischen Filmjournalisten-Verbands.

MORNING SMILE

Italien 2005, 30 min, R: Nadia Ranocchi, David Zamagni, D: Sara Masotti, Monaldo Moretti K: Monaldo Moretti
In Anlehnung an eine Episode aus Boccaccios „Decamerone“: Ein seltsames Hotelzimmer, ein Paar auf Flitterwochen und viel Alkohol. Die Zeit rinnt durch die Nacht, nichts geschieht. Lasziv und besoffen ist dieser schwarz-weiße Bilderrausch im Stil der Nouvelle Vague. Das Glück ist ein Cocktail.

LASS UNS NICHT VON SEX REDEN

Frankreich / Deutschland 2004, 15 min, R, K: Miriam Visaczki
„Bluten / den Höhepunkt erreichen / den Bauch gefüllt bekommen / lass uns nicht von Sex reden“ - Lesungen des Blumfeld-Songs auf den Straßen von Paris erzeugen verschiedene Reaktionen: Irritation, Scham, Hilflosigkeit, Belustigung...