Virtuelles Festival - VIS 2007
Die folgenden Filme waren Teil des Programms des vierten Festivals VIS Vienna Independent Shorts, das zwischen 15. und 20. Mai 2007 stattfand.
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Apple On a Tree
Deutschland 2005, 4 min, Sprache: englisch – Regie: Astrid Rieger
„All I wanna be, is an apple on a tree“ – musikalische Lebensphilosophie im Apfelbäumchen. Äußerst aufwändige Anne-Geddes-Optik, einfach zum Mitsingen.
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Auszeit
Österreich 2004/06, 2 min, Sprache: ohne Dialog – Regie: Alexander Vesely
Mit einem Augenaufschlag beginnt der Ausritt in eine Bilderwelt, in der man sich selbst wieder findet. Eine Auszeit, die es einem ermöglicht Abstand von den gewohnten Tätigkeiten zu nehmen, um neue Perspektiven zu gewinnen. Den Rhythmus der Musik spürend, ist es durch einen Knips der Fotokamera möglich bewusst wahrzunehmen.
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Glaubenskriege
Österreich 2006, 8 min, Sprache: deutsch - Regie: Julian Wiehl
„Wenn du Blut brauchst, dann holst du dir welches“, denn „die Fakten sind alle frei erfunden“, da „die Menschen auf Verschwörungstheorien stehen“ und auch wenn es „ein kleiner Schritt für die Araber ist, so ist es ein großer Schritt für die Welt.“ Ein Film im Film im Film, der die Medienmaschinerie in Frage stellt.
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Ich will
Österreich 2006, 6 min, Sprache: deutsch - Regie: Veronika Brandt
Ein Stück Film gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, das den Widerspruch im schönsten Tag des Lebens aufzuzeigen sucht. Das romantische „Ja-Wort“ der Hollywoodfilme wird der Hochzeit als Formalakt bis hin zur Scheinehe entgegengestellt.
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I don't know who you are
Österreich 2006, 3 min, Sprache: englisch - Regie: Karin Fisslthaler
Ein Musikclip angehäuft mit rasierten Beinen, langem farbenprächtigen Haar, strahlend weißen Zähnen, gesunden Haarwurzeln, schönen lachenden Gesichtern, lackierten Nägeln, einem überdimensionalen blauen Rasierer und einer Stimme, die mitunter verkündet: „You can't tell me what to do / to live, to look, to act like you.“
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Mammal
Deutschland 2007, 7 min, Sprache: ohne Dialog – Regie: Astrid Rieger
Die Geschichte von Realität und Fantasie, Innen und Außen, Liebe und Freiheit, einer Mutter und ihrem Sohn. Perspektiven werden verzerrt, Maßstäbe aufgelöst. Eine bunte Metapher über das Erwachsenwerden.
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A Man's Got To Do What A Man's Got To Do
Deutschland 2006, 9 min, Sprache: englisch – Regie: Harald Schleicher
Ikonen des Kinos äußern sich zu männlicher Identität, Freundschaft und Liebe. Eine augenzwinkernde Hommage-Montage auf die überlebensgroßen Leinwandhelden der letzten 60 Jahre und ein gelungener Versuch, einem zeitgenössischen Männerbild den medialen Spiegel vorzuhalten.
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Minimals (Playing, Loving, Watching, Snowing)
Österreich 2005, 5 min, Sprache: ohne Dialog - Regie: Leopold Maurer
Aphorismen als Film, schwerelose Ideensplitter, die spielend, liebend, zusehend undschneefällig vorangetrieben werden, mit der Prozesse begleitenden ing-Endung als Fußnote zur vorhersehbare Prozesse konterkarierenden Überraschung, die zum erlösenden Lachen reizt.
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Ostorozhno, dveri otkryvajutsia! (Caution, the Doors Are Opening!)
Russland 2005, 5 min, Sprache: ohne Dialog – Regie: Anastasia Zhuravleva
Alles einsteigen! Knöpfe lernen U-Bahn fahren. Ein bunter Stop-Motion-Animationsfilm aus Russland mit beschwingter Kinder-TV-Musik – sehr süß.
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Parental Guidance
Österreich 2007, 5 min, Sprache: ohne Dialog - Regie: Catherine Radam
Sieben unterkühlte Mädchen tanzen in einer Parkgarage. Selbst die immer zahlreicher werdenden ungeladenen Gäste können die Teenagerinnen dabei nicht aus dem Takt bringen.
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Pro Radii
Deutschland 2006, 4 min, Sprache: ohne Dialog - Regie: Stefan Ringelschwandtner
Musikvideo zu dem Track Pro Radii des Noise-Duos Autechre aus Manchester: Haut, Wasser, Knochen, Haare in extremen Nahaufnahmen und Unschärfen. Aus diesen Detailaufnahmen setzt der Filmemacher eine atmosphärische Gesamtheit zusammen. Am Ende steht der Neuanfang, die Geburt.
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And the Sea Came By
UK / Italien 2006, 6 min, Sprache: englisch - Regie: Filippo Fraternali
Ein Italiener in Oxford, und verschiedene Wege mit Einsamkeit fertig zu werden. Die Komik entsteht durch die Diskrepanz zwischen den Bildern und dem lakonischen Off-Kommentar und erinnert stets ein wenig an Nanni Moretti. Und am Ende kommt das Meer zu Besuch.
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Shibai (Drama)
Österreich 2006, 11 min, Sprache: deutsch – Regie: Luzi Katamay, Stefan Messner, Christina Canaval, Renate Bauer, Georg Sochurek
Running Sushi einmal anders: Aus der Perspektive des rohen Fischs wird ein alltäglicher Beziehungsstreit beobachtet. Ohne Schnitt, ohne Fokusverlagerung, schöne Choreographie, skurrile Nebenfiguren – die so simpel scheinende Ausgangsposition wird kunstvoll aufgelöst.
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Traces
Frankreich 2005, 6 min, Sprache: ohne Dialog – Regie: Pierre-Yves Cruaud
Vom Aufflackern der Spuren von Licht in der Dunkelheit findet Traces hin zu mehr Gegenständlichkeit, lässt Röntgenbilder erkennen. Projizierte Bilder durchleuchten den Raum.
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Under Twilight
Frankreich 2006, 5 min, Sprache: ohne Dialog - Regie: Jean-Gabriel Périot
Kampfflugzeuge im Zweiten Weltkrieg, ein Angriff, bedrohliche Stimmung: Périot beschäftigt sich nach Eut-elle été criminelle (VIS 2006) einmal mehr mit den dunklen Seiten der europäischen Geschichte. Seine intensive Montage von gefundenem Archivmaterial seziert diesmal das Zusammenspiel von Schönheit und Zerstörung.
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weiss
Deutschland 2007, 5 min, Sprache: ohne Dialog – Regie: Florian Grolig
War da ein Schatten an der Wand? Orientierung im endlosen weißen Raum. Perspektiven tauchen auf und verschwinden wieder. Faszinierend minimalistische 3-D-Computeranimation über das Ausbrechen von schwarz aus weiß.
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You Come
Österreich 2006, 6 min, Sprache: englisch - Regie: Oliver Stotz
„You come to me, you are so beautiful“, singen Pendler, eindringlich, immer wieder, unterlegt mit wabernden Soundscapes. Oliver Stotz, selbst Teil der Formation, hat die Musik in Bilder umgesetzt: Drei Filmszenen starten immer wieder neu, aber stets um einen Frame versetzt. Die Verdichtung des emotionalen Moments wirkt beinahe körperlich auf den Zuschauer – ein Musikvideo als exzeptioneller Experimentalfilm.
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All People Is Plastic – Regie: Harald Hund (A 2005)
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Bad Dreams – Regie: Fansu Njie, Anneli Gelbard (S 2006)
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Motion Report (Hi8 Raport) – Regie: Verica Patrnogic (CS 2005)
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Quelque chose en O (Something with O) – Regie: Marc Schaus (B/F 2006)
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Spectre – Regie: Lionel Rigal (F 2006)
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Triangle (Cut off - Balls - Big Boss) – Regie: Stefan Wolner (A 2007)
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