KurzFilmZimmer: Court métrage et l'invasion!
Termin: Sonntag, 31. Jänner 2010, Einlass 19:30, Filmbeginn 20:00
Ort: Raum D / MuseumsQuartier
Freier Eintritt, Bar und Musik, Spenden erlaubt.

- Filmstill: X
All earthlings surrender - this is an invasion! Außerirdisch geht es im KurzFilmZimmer zu, wenn wir zu Beginn des neuen Jahres wieder in das MuseumsQuartier einfallen, uns in die unendlichen Weiten der Electric Avenue vorwagen und im Raum D die Kontrolle übernehmen. Schließlich interessieren wir uns für nichts Geringeres als die Zukunft – des Kurzfilms.
SciFi-Touch und Invasoren (alias Gäste)
Wir haben lange Wege hinter uns gebracht, die siebente Festivalausgabe ist noch Lichtjahre entfernt, aber klammheimlich bereiten wir schon die große Invasion für 2010 vor. Zum Auftakt bekämpfen wir die Körperfresser mit kostbaren Raritäten, wehren uns mit Klassikern gegen feindliche Angriffe und begegnen außerirdischen Eindringlingen mit Neuentdeckungen aus der faszinierenden Welt des kurzen Films.
Die wissenschaftliche Fiktion hat es uns angetan, das Fremde hat uns neugierig gemacht, das Martialische hat uns abgestoßen. Wohin uns der Übernehmergeist führt, wissen wir vielleicht, wenn am Ende irgendwo das Beamerlicht angeht.
Von Peter Tscherkasskys Experimental-Klassiker Outer Space bis hin zu Guillaume Reymonds amüsantem Game-Over-Projekt Space Invaders reicht die filmische Bandbreite, wenn wir uns dem Thema "Invasion" verschreiben. Als einer der Höhepunkte des Abends, der diesmal sogar von einem ARTE-Fernsehteam begleitet wird, bieten Max Hattler und Noriko Okaku aus London ihre vielfach prämierte audiovisuelle Performance OH YES dar. Dazu serviert ein Cocktail-Roboter der Roböxotica White Russians.

- KurzFilmZimmer im Raum D
KURZFILMPROGRAMM
Outer Space Peter Tscherkassky, A 1999
Under Twilight Jean-Gabriel Périot, F 2006
For(r)est in the Des(s)ert Luis Berdejo, E 2006
Space Invaders (Game Over Project) Guillaume Reymond, CH 2007
Spektr - Things that Go Bump in the Night Thomas Pors, DK 2007
New Pictures from Mars Erik Eriksson und Rune Eriksson, N 2008
u. a.
Live-Performance: OH YES
Max Hattler, Noriko Okaku
Eine Invasion der anderen Art starten Max Hattler und Noriko Okaku, wenn die beiden Londoner Experimentalkünstler ihre vielgelobte audiovisuelle Performance OH YES erstmals in Wien präsentieren. Als Ausgangspunkt des ironisch-popkulturellen „Leinwandabenteuers“ dient Material von YouTube, dienen Körper und Bewegungen, dienen bunte Formen und Collagen. Das kann manchmal ein wenig außerirdisch wirken, oft auch wie nicht von dieser Welt. Auf jeden Fall wird man den visuell-meditativen Bilderrausch des „Okaku Hattler YouTube Entertainment System“ nicht so schnell vergessen, wie Reaktionen aus ganz Europa und Japan belegen.
(Mehr Informationen zu den KünstlerInnen unter VADb: Max Hattler sowie www.maxhattler.com und www.norioka.net)
