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VIS Vienna Independent Shorts

das 5. internationale Kurzfilmfestival in Wien
16.-23. Mai

Internationaler Wettbewerb 5

Termin: Mittwoch, 21. Mai 2008, 21:00
Ort: Top Kino [Location-Info]

Tickets: 7 Euro (Normalpreis), 6 Euro (ermäßigt)

 

Manches kennen wir nur zu gut, anderes hoffen wir nie näher kennenzulernen. Sechs Filme rund um das Thema Gewalt - zwischen Angst und Hoffnung, Macht und Hilflosigkeit, Unterwerfung und Respekt. Und schon im ersten Film singen Queen: There’s no escape from reality... (100 min)

 

FILMPROGRAMM

The Bohemian Rhapsody Project

Singapur 2006, 7 min, engl. OF
Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt, Produktion: Tzu Nyen Ho
Ebenso ungewöhnlich wie der (wohl beste) Song von Queen ist auch der Film dazu: ein Gerichtssaal mit wechselnden Angeklagten, weißgekleidete Mädchenchöre, Bischöfe am Richterstuhl. Dazwischen Studio-Setting mit Kameras und Windmaschine: Anywhere the wind blows.

 

Kak stat stervoi (Vixen Academy)

Russland 2008, 29 min, russ. OmeU
Regie, Drehbuch: Alina Rudnitskaya | Kamera: Sergey Maksimov | Musik: Andrey Orlov | Schnitt: Alexynder Morev | Produktion: Vacheslav Telnov
Einen Mann – am besten einen Millionär – so zu verführen, dass er einem ein angenehmes, finanziell abgesichertes Leben ermöglicht. Das ist das Ziel jener Russinnen, die die "Vixen Academy" besuchen. Dafür sind sie bereit, alles zu tun. "Schalt endlich deinen Kopf aus!" befiehlt Lehrer Valodya – es ist ja das Resultat, das zählt.

 

Soft

UK 2006, 14 min, engl. OF
Regie, Drehbuch, Schnitt: Simon Ellis | Kamera: Chris Ross | Musik: Tom Bailey, Simon Ellis | Produktion: Jane Hooks | mit: Jonny Phlillips, Matthew O’Shea, Michael Socha
Unabhängig voneinander werden ein Vater und sein Sohn Opfer einer gelangweilten Jugendgruppe. Als die "Happy Slapper" vor dem Haus auftauchen, entdeckt der Vater einmal mehr seine Angst vor Konfrontation – zum wohl schlechtesten Zeitpunkt. Ein intensives Drama von Simon Ellis, das im vergangenen Jahr Dutzende Preise abgeräumt hat – darunter den Jury-Preis in Sundance und den Publikumspreis in Hamburg.

 

Everything’s Gone Green

Österreich 2007, 5 min, ohne Dialog
Regie: fordbrothers | Musik: New Order
Footage-Bilder einer US-Waffenschau für Polizisten, bei der die Neuheiten gleich an Ort und Stelle ausprobiert werden – sehr zur Freude der gesamten anwesenden Sonnenbrillenträger-Schar, die frisch einem Bud-Spencer-Film entstiegen scheint. Den Re-Release des alten New Order-Hits "Everything’s Gone Green" haben die Fordbrothers mit stark ironisierten Aufnahmen versehen – äußerst gelungen!

 

My Love My Love

Israel 2006, 15 min, engl. OF
Regie, Drehbuch, Kamera: Igal Peeri | Schnitt: Chof Golan | Produktion: Jarrow L. Rogovin | mit: Elinor Birman, Geva Adut
Eine preisgekrönte Liebesgeschichte, bei der schon zu Beginn niemand mit einem Happy End rechnet. Er ist Soldat im Nahen Osten, sie weiß, dass er sterben wird – und beide versuchen, mit diesem Wissen trotzdem normal weiterzuleben und die Angst zu überwinden, das Schicksal mit den getroffenen Vorkehrungen erst recht herauszufordern.

 

Den sista hunden i Rwanda (The Last Dog In Rwanda)

Schweden 2006, 30 min, schwed. OmeU
Regie, Drehbuch: Jens Assur | Kamera: Marek Wieser | Schnitt: Louise Brattberg | Produktion: Anna Carlsten | mit: Jonas Karlsson, Reine Brynolfsson, Victor Ndnuni, Vukile Mhlomi
Ruanda 1994, Lieblingskriegsschauplatz von Fotoreporter David. Wenn nach einem Massaker die Überreste der Getöteten nicht richtig liegen, werden sie zurechtgerückt, damit das Bild wirkungsvoller wird. Seine Distanziertheit und Teilnahmslosigkeit soll niemanden merken lassen, wie nahe ihm die Situation geht. Schon gar nicht ihn selber.