Artist-in-Residence 2009: Joanna Polak
Joanna Polak ist von 1. Mai bis 30. Juni 2009 auf Einladung von VIS Vienna Independent Shorts Artist-in-Residence im quartier21 im MuseumsQuartier Wien.
> Bio-/Filmographie von Joanna Polak in der VIS Artists Database
Eine Auswahl ihrer Arbeiten wird in der Personale Joanna Polak bei VIS 2009 präsentiert.
Die vielseitige polnische Künstlerin drehte unter anderem über dreißig Animationsfilme. Sie arbeitet vor allem im Bereich einer innovativen digitalen Cut-out-Technik und verwendet dabei sowohl die klassische Cut-out-Animation als auch 2D-Computergrafik-Techniken. Bei Joanna Polak tauchen die Zuschauenden individuell in die Welt der künstlerischen Wahrnehmung ein, indem etwa ein Bild gleichzeitig auf eine Reihe von Oberflächen projiziert wird und Video-Installationen entstehen, die dazu einladen berührt zu werden. Sie spielt mit der Phantasie des Publikums. Scheinbar einfache Geschichten, oft mit einem Anflug von Humor, werden mit einfachen Zeichnungen erzählt. Dass Filme häufig zu spontanen Lachanfällen führen und in einem Lächeln in den Gesichtern des Publikum lange nach Filmende nachwirken, liegt für Polak daran, dass Filme versteckte Bedeutungen enthalten – die den zufälligen Betrachter kalt lassen, aber bei einer bewussten Rezeption erhellende Wirkungen zeitigen. In ihren Forschungen zur Filmtherapie konzentriert sich Joanna Polak auf diese besondere Eigenschaft beim Animationsfilm. Jeder Film kann eine entspannende oder eine irritierende Wirkung haben – das hängt vom Betrachtenden ab. Joanna Polak verwendet bei ihren künstlerischen Arbeiten verschiedene Medien, abhängig vom Inhalt, den sie dem Publikum vermitteln will.
