Intimsphären

- Filmstill: Mona Lisa
Termin: Mo 23.5.2005, 20:00
Ort: Schikaneder Kino, Margaretenstraße 24, 1040 Wien
Bunte Beziehungsmuster kreisen durch diese Geschichten. Blicke und Gesten machen intensivste Momente sichtbar, aber auch Schmerz, Zorn und Ohnmacht, wenn zerbrechliche Intimitäts-Grenzen ständig verletzt werden. Acht Filme, die unter die Haut gehen.
Filmprogramm
As Muxicas
Spanien 2003, 18 min
Regie: Carlos Alberto Alonso
Eine Hütte in der Einsamkeit: Ein alter Mann gräbt seiner Frau vorbeugend ein Grab. Subtiler schwarzer Humor und ästhetische Bilder. Über 20 internationale Auszeichnungen.
Zakazane (Forbidden)
Polen 2004, 10 min
Regie: Bartosz Paduch
Drei Menschen auf engem Raum. Zwei knapp vorm Zerspringen. Wenn sich der Luftabstand verringert und der Atem schneller geht.
Dr. Dickie
Kanada 2004, 4 min
Regie: Teresa Distelberger
Die Geschichte einer peinlichen Anmache, absurd serviert und wild geschnitten.
Mona Lisa
Australien 2004, 14 min
Regie: Sotiris Dounoukos
Irene Pappas („Alexis Sorbas“) in einer berührenden Mutter-Sohn-Geschichte über Hassliebe.
Happy Birthday
USA 2005, 10 min
Regie: Csaba Bereczky
Leg deine Hand auf mein Knie. Beklemmend.
Frantumi
Italien 1996, 4 min
Regie: Werther Germondari
Frantumare, ital. für „brechen, zerschmettern“. Absurde Komik hinter dem Altglaskontainer.
boy
Neuseeland, 15 min
Regie: Welby Ings
Die Geschichte eines Strichjungen, der die Wahrheit hinter einer tödlichen Fahrerflucht entdeckt. Eine visuelle tour-de-force mit außergewöhnlichem Zugang zu Sprache.
2+1
Frankreich 2004, 26 min
Regie: Philippe Safir
Ein amerikanischer Student, ein wütender französischer Taxifahrer und eine verwirrte japanische Touristin über Nacht eingeschlossen im Park von Versailles.